Sehenswürdigkeiten in Caniço

Caniço liegt an der Ostküste, etwa 15 Autominuten von Funchal entfernt, und wirkt weniger wie ein Dorf als wie eine Wohn- und Ferienanlage, die seit den 1980er-Jahren rund um eine Tauchküste gewachsen ist. Der Grund, sich hier einzuquartieren, ist Caniço de Baixo, einer der beiden Referenz-Tauchplätze der Insel, mit gut haltender Sicht und Wassertemperaturen von 18-24°C je nach Saison.

Zimmer in den Apartmenthotels entlang der Uferpromenade liegen im Sommer bei rund 70-110 EUR pro Nacht, spürbar günstiger als im zentralen Funchal. Es gibt ein natürliches Lido mit Salzwasserbecken und eine kurze Lavagestein-Promenade, aber keinen richtigen Strand und kein historisches Zentrum zum Bummeln. Garajaus Meeresschutzgebiet mit seinen Zackenbarschen liegt fünf Autominuten östlich; Camachas Korbflechterei und ländliche Aussicht liegen im Landesinneren.

Caniço selbst ist am besten als ruhiger, meerblickender Übernachtungsstopp zu sehen, nicht als eigenständiges Besichtigungsziel.